Kinesiologie Richtungen

Damit ihr ein besseres Verständnis bekommt, was ich überhaupt mache, möchte ich gerne erklären, wie es überhaupt dazu kam, kinesiologisch zu arbeiten und weiters, welche Kinesiologierichtungen ich in meiner Praxis KINESIOLOGIE Karin Rainer im Pinzgau / Bezirk Zell am See anwende.

Anfang der 60er Jahre entdeckte der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart, dass es einen Zusammenhang zwischen Meridiansystem, den Organen und den Muskeln eines Menschen gibt. Wenn z.B. durch Eiswasser der Magen gereizt wurde, schaltete der Muskel Pectoralis major clavicularis ab; sprich dieser Muskel war schwach und konnte durch den Klienten nicht gehalten werden. Und so testete sich Goodheart durch Muskeln durch und konnte den Muskeln Organe und Meridiane zuordnen.

 

Damit die Muskeln wieder stark wurden und somit auch Organe und Meridiane energetisch wieder in Balance kamen, korrigierte Goodheart mit verschiedenen Entstressungstechniken.

 

John F. Thie, ein Schüler von Goodheart, wollte die Kinesiologie auch Laien zugängig machen und veröffentlichte 1973 das Buch „Touch for Health“. 1975 wurde die TfH-Foundation gegründet und ein Ausbildungsprogramm entstand. Seitdem haben sich verschiedenste kinesiologische Richtungen mit unterschiedlichsten Schwerpunkten entwickelt, wie zum Beispiel, jene, die ich in meiner Praxis anwende:

 

In meiner Grundausbildung zur Kinesiologin erlernte ich Touch for Health von John F. Thie, wie oben erwähnt. Bei dieser Kinesiologie Richtung teste ich 20 Muskeln durch und die schwachen Muskeln werden durch Massage Ansatz /Ursprung des Muskels, neurolymphatische Punkte, neurovaskuläre Punkte oder durch das energetische Ziehen des Meridians wieder gestärkt. Da sich die Kinesiologie jedoch sehr viel weiter entwickelte und immer noch am wachsen ist, arbeite ich meistens mit einer der folgenden, tiefgreifenderen Methoden, wie folgt:

 

Die Neuroenergetische Kinesiologie (NK) nach Hubo Tobar ist eine der tiefgreifendsten und effektivsten Methode der Kinesiologie, die alle Aspekte des Menschseins betrachtet.

 

Was die NK auszeichnet, ist die Verknüpfung vom Wissen verschiedener traditioneller Lehren wie dem Meridiansystem der TCM, den Chakren und Mudras der indischen Energielehre mit neuesten wissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnissen über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers.

 

Das Herausragende an der NK ist dabei die Effizienz, mit der Hugo Tobar größte Mengen an Daten und Wissen in sein kinesiologisches System einbindet und damit bearbeitbar macht. Selbst für komplexe physiologische Systeme und für Pathologien wurden von Hugo Tobar Balanceprozedere entwickelt. Sein geniales System macht es möglich, anhand des Muskeltests durch diese unglaublich große Menge an Informationen und kinesiologischen Balancemöglichkeiten zu navigieren. 

Diese Vorgehensweise findet in der gesamten Körperstruktur ihre Anwendung und ermöglicht somit ein kinesiologisches Arbeiten in jeder Zelle des Körpers (Immunkomponenten, Hepatozyten, Hormen...). Die betroffenen Regionen werden innerhalb der Sitzung durch diverse Methoden entstresst und wieder ins Gleichgewicht gebracht. Es kommt dadurch unmittelbar zu einer Entspannung in jenen Regionen und eine "Normalfunktion" kann wieder erreicht werden.

  

In Australien kann Kinesiologie an der Universität studiert werden. Leider hat die Kinesiologie in Österreich aufgrund gewisser Reglementierungen nicht den Stellenwert wie in anderen Ländern.

 

Einfach genial, die Gründerin Iris Lichtenberger (Schülerin von Hugo Tobar) entwickelte in weiterer Folge die Bioenergetische Kinesiologie sowie die Bewusstseins Kinesiologie, welche ich in meiner Praxis KINESIOLOGIE Karin Rainer im Pinzgau /Bezirk Zell am See ebenfalls anwende. Ein völlig neues Einstiegssystem in die Balance, unter Berücksichtigung von Emotionen, Toxizitäten, Mangelerscheinungen, Allergien, Immunkomponenten, negativen Energiefeldern, Narben, Unfällen oder strukturellen Problemen, ermöglicht eine Konkretisierung von Ursachen und Blockaden aller Art.

Eine weitere geniale Kinsiologierichtung ist die R.E.S.E.T. Kieferbalance.

 

R.E.S.E.T. bedeutet Rafferty Energie System zur Entlastung und Entspannung des Temporomandibulargelenks (= Kiefergelenk). Diese Methode wurde vom australischen Kinesiologen Philip Rafferty entwickelt. 

Diese entspannende und sanfte Balance bringt das Kiefergelenk ähnlich einem Reset am Computer wieder auf "Werkeinstellung". Kleinste Verspannungen in den Kiefermuskeln, verursacht etwa durch einen Sturz, Unfall, Stress, Zähneknirschen oder Zahnspangen haben bereits Auswirkungen auf die neutrale ausgeglichene Position des Kiefergelenks. Durch eine R.E.S.E.T. Balance werden Muskeln, Nerven und Bänder im Kieferbereich entspannt und das Kiefergelenk kann seine "ursprüngliche" Position wieder einnehmen. Da die Muskeln des Kiefergelenks Einfluss auf den gesamten Körper haben, wirkt sich R.E.S.E.T. positiv auf die Hydration, das gesamte Nervensystem, sowie die gesamte Muskulatur aus. 90 % aller Muskeln im Körper können über das Kiefergelenk entspannt werden.

Welche Kinesiologierichtung die Richtige für dich ist oder welche Balance dir gut tut, teste ich einfach mit dem Muskeltest bzw. mittels Muskelmonitoring aus! 

 

Das Arbeiten in der neuroenergetischen und der bioenergetischen Kinesiologie besteht aus einer Kombination von Akupunkturpunkten in Anlehnung an die chinesische Tradition der Akupressur und des Meridian-Systems und der indischen Tradition der Finger-Modi, die von den Mudras abstammen. Durch die Anwendung einer bestimmten Kombination erhält man Zugang zum energetischen Stressmuster in der Anatomie und Physiologie.


Hinweis:
Alle kinesiologischen & energetischen Balancen sind kein Ersatz für eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Eine Synergie zwischen Schulmedizin und (alternativen) energetischen Anwendungen ist mir sehr wichtig.